Buchenhecke

Ab 1,85

Buchenhecken (Fagus sylvatica) sind in Deutschland überall zu finden. Die einheimische Pflanze ist nicht nur als Baum bekannt, sondern auch als Heckenpflanze sehr beliebt. Mit ihrem schnellen, hohen Wuchs eignet sie sich ausgezeichnet als Zaun, Wind- oder Sichtschutz.


Mehr über Buchenhecke

Eine Buchenhecke ist eine Hecke aus einer Reihe von Buchenpflanzen (Fagus sylvatica) und eignet sich perfekt für Hecken von 50 Zentimetern bis 3 Metern Höhe. Die Buchenhecke ist halbimmergrün und behält im Winter ihre Blätter, die sich dann braun verfärben. Mit ihrem schnellen Wachstum und ihrer dichten Struktur ist die Buchenhecke ideal, um mehr Privatsphäre im Garten zu schaffen.

Merkmale der Buchenhecke

Die ovalen, glänzenden Blätter der Buche treiben hellgrün aus, werden im Sommer dunkelgrün und färben sich im Herbst braun. Im Winter bleiben die braunen Blätter an der Hecke haften, sodass sie auch in den Wintermonaten ihre dichte Struktur behält.

  • Bodenart: Die Buchenhecke wächst am besten in gut durchlässigem Sand- und Lehmboden. Sie bevorzugt einen feuchten Boden, Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Ideal ist ein neutraler bis leicht saurer Boden. Bei nährstoffarmem Boden empfiehlt es sich, Kompost oder Humus einzuarbeiten.
  • Blüte: Die Buche blüht im April und Mai mit unscheinbaren gelbgrünen Blüten. Ab September erscheinen die Früchte, die als Bucheckern bekannt sind.
  • Standort: Buchenhecken wachsen sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten gut. Ein sonniger Standort fördert das Wachstum dieser Heckenpflanzen
  • Widerstandsfähigkeit: Die Buche ist bis -25 °C frosthart, verträgt Wind und Schnee gut und kommt in geringerem Maß auch mit Trockenheit zurecht.
  • Biodiversität: Die Buchenhecke bietet Vögeln, Insekten, Igeln und anderen kleinen Tieren Schutz und Nahrung.
  • Wachstum: Mit einem jährlichen Wachstum von 30 bis 60 cm, abhängig von Standort und Pflege, ist die Buche eine schnell wachsende Heckenpflanze.
  • Lebensdauer: Bei guter Pflege können Buchen 80 bis 100 Jahre alt werden.
  • Essbarkeit: Bucheckern sind für Menschen in kleinen Mengen essbar. Für Vögel und Eichhörnchen sind sie eine wichtige Nahrungsquelle.

Welche Arten von Buchenhecken gibt es?

Im Sortiment von Garmundo gibt es drei Arten von Buchenhecken: die grüne Buchenhecke, die Blutbuche und die Hainbuche. Die Buchenhecke wird oft mit der Hainbuche verwechselt. Während Buchenhecken (Fagus sylvatica) halbimmergrün sind und ihre Blätter im Winter behalten, ist die Hainbuche (Carpinus betulus) vollständig laubabwerfend.

  • Hainbuche (Carpinus betulus):
    Die Hainbuche stammt aus Europa und Westasien. Sie zeichnet sich durch ihre gesägten, frischgrünen Blätter aus und ist laubabwerfend. Dank ihrer dichten Struktur bietet sie aber auch im Winter einen guten Sichtschutz. Als Hecke erreicht sie eine maximale Höhe von 5 Metern.
  • Grüne Buchenhecke (Fagus sylvatica):
    Sie stammt ursprünglich aus Europa. Die glänzenden, dunkelgrünen Blätter haben gewellte Blattränder. Im Herbst verfärben sie sich braun und bleiben im Winter an der Hecke haften. Eine grüne Buchenhecke erreicht eine maximale Höhe von 3 Metern.
  • Blutbuche (Fagus sylvatica ‘Atropurpurea’):
    Die Blutbuche stammt aus Europa und hat glänzende, dunkelrote Blätter, die sich im Herbst rotbraun verfärben und im Winter an der Hecke bleiben. Diese Hecke wird bis zu 3 Meter hoch.

Wie pflanzt man eine Buchenhecke?

Eine Buchenhecke pflanzt man, indem man einen Graben oder Pflanzlöcher aushebt, die etwas breiter und genauso tief sind wie die Wurzelballen oder Wurzeln der Pflanzen. Mische die ausgehobene Erde mit Kompost oder spezieller Pflanzerde. Setze die Pflanzen mit einem Abstand von 4 bis 5 Pflanzen pro Meter in den Graben oder in die Pflanzlöcher, damit eine dichte Hecke entsteht. Verwende eine Schnur oder einen Stock, um eine gerade Hecke anzulegen.

Die beste Pflanzzeit für eine Buchenhecke ist im Herbst (September oder Oktober) oder im frühen Frühjahr (März oder April), wenn der Boden nicht gefroren ist und mildes Wetter das Wurzelwachstum fördert. Eine Buchenhecke kann 1 bis 2 Meter breit werden und eignet sich für Gärten, Vorgärten oder als Abgrenzung entlang von Zäunen und Mauern. Achte beim Buchenhecke anlegen auf ausreichend Platz, damit die Hecke gut wachsen kann.

Wie pflegt man eine Buchenhecke?

Eine Buchenhecke pflegt man, indem man ihr einen sonnigen Standort gibt und sie zweimal pro Jahr schneidet. Gib ihr im Frühjahr Dünger, kontrolliere sie auf Krankheiten und Schädlinge und gieße sie bei längerer Trockenheit, zum Beispiel in den Sommermonaten. Vermeide zu viel Wasser, denn die Buche verträgt keine Staunässe.

Schneiden: Schneide die Buchenhecke zweimal pro Jahr, im Juni und im September, damit sie ihre straffe Form behält.

Düngung: Zur guten Pflege einer Buchenhecke gehört auch, sie zweimal pro Jahr im März oder April mit organischem Dünger wie Kompost oder Rinderdungpellets zu versorgen. Gib im Juni oder Juli eine zusätzliche Düngung, damit die Pflanzen gut auf den Winter vorbereitet sind. Organische Dünger geben Nährstoffe nach und nach ab und machen die Pflanzen widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge.

Krankheiten und Schädlinge: Schrotschusskrankheit (kleine Löcher in den Blättern) und Blattläuse (verformte, klebrige Blätter) sind häufige Probleme bei einer Buchenhecke. Mehr zum Pflegen einer Buchenhecke.

Buchenhecke kaufen?

Eine Buche kostet zwischen 1,43 € und 42,35 € pro Pflanze. Für eine Buchenhecke von 3 Metern werden je nach Art, Pflanzengröße und gewünschter Dichte zwischen 9 und 18 Pflanzen benötigt. Im Sortiment gibt es Buchenpflanzen wurzelnackt, mit Wurzelballen, im Topf oder als fertige Hecke.

Bei Garmundo stammen alle Buchen-Heckenpflanzen aus eigener Baumschule. Dadurch ist eine nachhaltige Anzucht und eine hochwertige Qualität gewährleistet. Die Buchenpflanzen werden innerhalb von drei bis fünf Werktagen an die angegebene Adresse geliefert.

Andere laubabwerfende Heckenpflanzen

Neben der Buchenhecke gibt es auch andere laubabwerfende Heckenpflanzen für eine natürliche Grundstücksabgrenzung und mehr Schutz. Dazu gehören zum Beispiel Acer campestre (Feldahorn), Ligustrum (Liguster) und Crataegus monogyna (Eingriffeliger Weißdorn).

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